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SUMMARY:"Aus Liebe" von Peter Turrini
DESCRIPTION:Dauer ca. 100 Minuten\, eine Pause\nCatering durch „Rollkuchl“\, Ute Böker (vor und nach den Vorstellungen\, sowie in der Pause) \nVeranstalter:\nTheaterverein Bühne Ottensheim\nWerner Elsnig (Obmann)\nWeinbergstraße 3\, 4111 Walding\nTel. 0676 / 675 13 15\nMail: werner@elsnig.at \nBesetzung:\nGott                                                             Beni Habringer\nHerr Weber                                               Michael Mayrhofer\nFrau Weber                                               Karin Seifried\nFlora\, das Kind                                         Leopoldine Gratt\nElla Bischof                                               Ingrid Höller\nKommandant Hermann Stauber         Siegi Schindler\nDjahan Duserkani                                   Beni Habringer\nKriminalinspektor Otte Nagl                Werner Elsnig\nBettina Wolf                                             Birgit Kutschera\nÄlterer Herr                                              Rudi Graf\nVerkäufer im Baumarkt                         Günter Kutschera\nHilde Böhmdorfer                                   Petra Kirschner\nEin Sandler                                               Rudi Graf\nJaqueline Hawlicek                                 Petra Kirschner\nFotograf                                                     Günter Kutschera\neine Jugendliche                                      Marie Moser\nÄlterer Russe                                            Volkmar Baurecker \nChor der StastsdienerInnen: Werner Elsnig\, Rudi Graf\, Birgit Kutschera\, Petra Kirschner\, Brigitte Elsnig\, Cordula Salveter \nRegie                                                           Lena Habringer & Peter Habringer\nTon- und Lichttechnik                           Charly\nMusik                                                         Peter Habringer\nBühne                                                         Harald Wansch\nKostüme\, Maske                                      Brigitte Wansch\nProduktionsleitung                                 Werner Elsnig \nDas Stück: \nDie Regisseure Lena und Peter Habringer zum Stück:\nDas Stück skizziert in pointierten\, tragikomischen Kurzszenen den Abstieg des Normalbürgers und Spitzenbeamten Michael Weber. Bis der sich im Baumarkt eine Hacke zulegt\, um ans Äußerste zu gehen.\nDas zentrale Geschehen um den plötzlich entsicherten Weber ist in eine Reihe von Nebenhandlungen eingebettet\, die sich final verschränken: Eine alte Frau begeht kultivierten Mundraub\, die Polizei bemüht sich auf drastische Weise um Nachwuchs\, die Prostitution ist auch nicht mehr das\, was sie einmal war. Und der liebe Gott streicht immer wieder über die Szene und versucht erfolglos seine alten Botschaften loszuschlagen. In 22 Kurzszenen\, die an einem Tag zwischen sechs Uhr früh und kurz vor Mitternacht ablaufen\, läuft der ganz normale Wahnsinn zwischen geballter Faust im Hosensack und tödlichem Zuschlagen dahin. \n„Was findet alles im Zusammenhang mit einem Mord statt? Vielleicht erfährt man etwas über das Zentrale\, das Mörderische\, indem man die Peripherie abschreitet? Und vielleicht ist unsere Gesellschaft eine generell „mörderische“? Vielleicht verbergen sich hinter den sichtbar gewordenen Taten von wenigen die verborgenen Abgründe von vielen?“\n(Peter Turrini zu seinem Stück „Aus Liebe“\, 2013). \nDa begeht ein bislang friedlicher Mann ein Verbrechen und gibt beim Verhör bei der Frage nach dem Warum nur ein Motiv an: „Aus Liebe“. Was das bedeuten mag\, kann er nicht erklären. Den großen sozialkritischen Dramatiker Turrini interessieren aber vor allem auch die kleinen Motive\, die scheinbar „aus Liebe“ verbrochen werden. \nDieses raffiniert gebaute Stationendrama offeriert verblüffend witzig angeschrägte\, brutale\, lebenspralle Rollen aus dem Wiener Großstadtmilieu. Wir sehen eine Seelenausstellung\, eine Galerie Verlorener aus Turrinis poetischer Alltagsverdichtung. \nPeter Turrini zu seinem Stück:\nMorde finden statt\, zu allen Zeiten und an allen Orten. In meinem Stück erschlägt ein vierzigjähriger Mann seine Frau und sein Kind mit einer Axt. Sein Leben ist bis zu diesem Moment ein „wohltemperiertes“\, er hat einen guten Job\, eine kluge und hübsche Frau und ein süßes Kind. Sofort erhebt sich die Frage nach dem „Warum“ seiner Tat\, und alle versuchen\, eine Antwort darauf zu finden: die Psychiater\, die Journalisten\, die Richter und manchmal sogar der Täter selbst. Ich habe in der Anstalt für sexuell abnorme Rechtsbrecher mit einem Mann gesprochen\, einem ehemaligen Beamten\, der eine Prostituierte ermordet hat. Er konnte sich die Gründe für seine Tat auch nicht erklären und sprach darüber mit Abscheu. Ich versuche in meinem Theaterstück eine etwas andere Frage zu stellen:  Was findet alles im Zusammenhang mit einem Mord statt? Wenn jemand seine Familie mit einer Axt umbringen will und in den Baumarkt geht\, um eine solche zu kaufen\, wie läuft sein Gespräch mit dem Verkäufer ab? Was antwortet er\, wenn ihn der Verkäufer fragt\, wozu er die Axt eigentlich braucht? Nimmt er eine aus dem Sonderangebot? Welche Menschen trifft der Mörder noch an diesem Tag und wie verhält er sich ihnen gegenüber? Wenn er kurz vor dem Mord sein Kind zu Bett bringt\, erzählt er ihm eine Gute-Nacht-Geschichte? Ich möchte mich der großen Frage nach dem „Warum“ mit scheinbar kleineren Fragen nähern.  Vielleicht erfährt man etwas über das Zentrale\, das Mörderische\, indem man die Peripherie abschreitet? Und vielleicht ist unsere Gesellschaft eine generell „mörderische“? Vielleicht verbergen sich hinter den sichtbar gewordenen Taten von wenigen die verborgenen Abgründe von vielen? \nQuelle: www.turrini.at \nDer Suhrkamp-Theaterverlag zum Inhalt des Stücks:\nMichael Weber\, 40 Jahre alt\, ist schon ein paar Jahre zu lange Assistent eines Parlamentsabgeordneten. Seine Ehe ist zerrüttet\, Schulden plagen ihn. Er sucht sich käuflichen Trost\, aber auch das will nicht mehr so recht gelingen. Das Stück skizziert in pointierten\, tragikomischen Kurzszenen den unaufhaltsamen (?) Abstieg des Normalbürgers Weber. Bis der sich im Baumarkt eine „Hacke“ zulegt\, um seinen Nächsten Gewalt anzutun. Turrini hat einen modernen Woyzeck geschrieben – unter heutigen gesellschaftlichen Vorzeichen. Die Unterdrückungsverhältnisse sind subtiler\, gleichwohl bestimmen uralte Mächte\, Triebe und Affekte das Leben. Es geht um Symptome eines Systems\, das Menschen planmäßig verschleißt. Und das Stück macht es sich und uns dabei nicht leicht\, weil es einfache Identifikationen unmöglich macht. Weber zeigt sich in seiner entgrenzten Gewalt nicht nur als Opfer der Verhältnisse\, als Scheiternder\, Verlierer\, von Frau und Lohngeliebten Zurückgewiesener\, sondern als (Mit-)Täter. Das zentrale Geschehen um den plötzlich entsicherten Weber ist in eine Reihe von Nebenhandlungen eingebettet\, die sich final verschränken: Eine alte Frau begeht kultivierten Mundraub\, die Polizei bemüht sich auf drastische Weise um Nachwuchs\, die Prostitution ist auch nicht mehr das\, was sie einmal war. Und der liebe Gott streicht immer wieder als „Sandler“ über die Szene und versucht erfolglos seine alten Botschaften loszuschlagen. Ein großes Stück mit zahlreichen\, wunderbar angeschrägten und lebensprallen Rollen\, das Peter Turrini für das Wiener Theater in der Josefstadt geschrieben hat. \nQuelle: www.suhrkamptheater.de \nDer Autor:\nPeter Turrini\ngeboren 1944 in St. Margarethen in Kärnten\, wuchs in Maria Saal auf und war von 1963 bis 1971 in verschiedenen Berufen tätig. Seit 1971 freier Schriftsteller\, lebt in Kleinriedenthal bei Retz.\nMit seinem ersten Theaterstück „Rozznjogd“ (Uraufführung 1971 am Wiener Volkstheater) wurde Turrini schlagartig bekannt. Es folgen Stücke\, u.a. „Sauschlachten“\, Münchner Kammerspiele 1972; „Josef und Maria“\, Volkstheater Wien 1980; „Die Minderleister“\, Akademietheater Wien 1988; „Alpenglühen“\, Burgtheater Wien 1993; „Die Liebe in Madagaskar“\, Akademietheater 1998; „Die Eröffnung“\, Schauspielhaus Bochum 2000; „Ich liebe dieses Land“\, Berliner Ensemble 2001; „Der Riese vom Steinfeld“\, Wiener Staatsoper 2002; „Da Ponte in Santa Fe“\, Salzburger Festspiele 2002; „Bei Einbruch der Dunkelheit“\, Stadttheater Klagenfurt 2006; „Mein Nestroy“\, Theater in der Josefstadt Wien 2006; „Jedem das Seine“ (gemeinsam mit Silke Hassler)\, Stadttheater Klagenfurt 2007; „Die Minderleister“ (Neufassung)\, Schauspielhaus Graz 2007; „Der Diener zweier Herren“ (frei nach Goldoni)\, Theater in der Josefstadt 2007; „Die Wirtin“ (frei nach Goldoni\, Neufassung)\, Theater in der Josefstadt 2009; „Die Liebe in Madagaskar“ (Neufassung)\, Stadttheater Walfischgasse Wien 2010; „Campiello“ (frei nach Goldoni\, Neufassung) Theater in der Josefstadt 2011; „Silvester“\, Stadttheater Klagenfurt 2011; „Endlich Schluß“ (Neufassung)\, Theater in der Josefstadt 2012; „Aus Liebe“\, Theater in der Josefstadt 2013; „C’est la vie“\, Theater in der Josefstadt 2014; „Sieben Sekunden Ewigkeit“\, Theater in der Josefstadt 2017; „Fremdenzimmer“\, Theater in der Josefstadt 2018.\nGedichtbände\, Drehbücher\, Reden und Essays.\nTurrinis Werke wurden in über dreißig Sprachen übersetzt\, seine Stücke werden weltweit gespielt.\nIm Suhrkamp Verlag erschien eine zwölfbändige Werkausgabe. \nQuelle: www.turrini.at
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Vielleicht verbergen sich hinter den sichtbar gewordenen Taten von wenigen die verborgenen Abgründe von vielen?“\n(Peter Turrini zu seinem Stück „Aus Liebe“\, 2013). \nDa begeht ein bislang friedlicher Mann ein Verbrechen und gibt beim Verhör bei der Frage nach dem Warum nur ein Motiv an: „Aus Liebe“. Was das bedeuten mag\, kann er nicht erklären. Den großen sozialkritischen Dramatiker Turrini interessieren aber vor allem auch die kleinen Motive\, die scheinbar „aus Liebe“ verbrochen werden. \nDieses raffiniert gebaute Stationendrama offeriert verblüffend witzig angeschrägte\, brutale\, lebenspralle Rollen aus dem Wiener Großstadtmilieu. Wir sehen eine Seelenausstellung\, eine Galerie Verlorener aus Turrinis poetischer Alltagsverdichtung. \nPeter Turrini zu seinem Stück:\nMorde finden statt\, zu allen Zeiten und an allen Orten. In meinem Stück erschlägt ein vierzigjähriger Mann seine Frau und sein Kind mit einer Axt. Sein Leben ist bis zu diesem Moment ein „wohltemperiertes“\, er hat einen guten Job\, eine kluge und hübsche Frau und ein süßes Kind. Sofort erhebt sich die Frage nach dem „Warum“ seiner Tat\, und alle versuchen\, eine Antwort darauf zu finden: die Psychiater\, die Journalisten\, die Richter und manchmal sogar der Täter selbst. Ich habe in der Anstalt für sexuell abnorme Rechtsbrecher mit einem Mann gesprochen\, einem ehemaligen Beamten\, der eine Prostituierte ermordet hat. Er konnte sich die Gründe für seine Tat auch nicht erklären und sprach darüber mit Abscheu. Ich versuche in meinem Theaterstück eine etwas andere Frage zu stellen:  Was findet alles im Zusammenhang mit einem Mord statt? Wenn jemand seine Familie mit einer Axt umbringen will und in den Baumarkt geht\, um eine solche zu kaufen\, wie läuft sein Gespräch mit dem Verkäufer ab? Was antwortet er\, wenn ihn der Verkäufer fragt\, wozu er die Axt eigentlich braucht? Nimmt er eine aus dem Sonderangebot? Welche Menschen trifft der Mörder noch an diesem Tag und wie verhält er sich ihnen gegenüber? Wenn er kurz vor dem Mord sein Kind zu Bett bringt\, erzählt er ihm eine Gute-Nacht-Geschichte? Ich möchte mich der großen Frage nach dem „Warum“ mit scheinbar kleineren Fragen nähern.  Vielleicht erfährt man etwas über das Zentrale\, das Mörderische\, indem man die Peripherie abschreitet? Und vielleicht ist unsere Gesellschaft eine generell „mörderische“? Vielleicht verbergen sich hinter den sichtbar gewordenen Taten von wenigen die verborgenen Abgründe von vielen? \nQuelle: www.turrini.at \nDer Suhrkamp-Theaterverlag zum Inhalt des Stücks:\nMichael Weber\, 40 Jahre alt\, ist schon ein paar Jahre zu lange Assistent eines Parlamentsabgeordneten. Seine Ehe ist zerrüttet\, Schulden plagen ihn. Er sucht sich käuflichen Trost\, aber auch das will nicht mehr so recht gelingen. Das Stück skizziert in pointierten\, tragikomischen Kurzszenen den unaufhaltsamen (?) Abstieg des Normalbürgers Weber. Bis der sich im Baumarkt eine „Hacke“ zulegt\, um seinen Nächsten Gewalt anzutun. Turrini hat einen modernen Woyzeck geschrieben – unter heutigen gesellschaftlichen Vorzeichen. Die Unterdrückungsverhältnisse sind subtiler\, gleichwohl bestimmen uralte Mächte\, Triebe und Affekte das Leben. Es geht um Symptome eines Systems\, das Menschen planmäßig verschleißt. Und das Stück macht es sich und uns dabei nicht leicht\, weil es einfache Identifikationen unmöglich macht. Weber zeigt sich in seiner entgrenzten Gewalt nicht nur als Opfer der Verhältnisse\, als Scheiternder\, Verlierer\, von Frau und Lohngeliebten Zurückgewiesener\, sondern als (Mit-)Täter. Das zentrale Geschehen um den plötzlich entsicherten Weber ist in eine Reihe von Nebenhandlungen eingebettet\, die sich final verschränken: Eine alte Frau begeht kultivierten Mundraub\, die Polizei bemüht sich auf drastische Weise um Nachwuchs\, die Prostitution ist auch nicht mehr das\, was sie einmal war. Und der liebe Gott streicht immer wieder als „Sandler“ über die Szene und versucht erfolglos seine alten Botschaften loszuschlagen. Ein großes Stück mit zahlreichen\, wunderbar angeschrägten und lebensprallen Rollen\, das Peter Turrini für das Wiener Theater in der Josefstadt geschrieben hat. \nQuelle: www.suhrkamptheater.de \nDer Autor:\nPeter Turrini\ngeboren 1944 in St. Margarethen in Kärnten\, wuchs in Maria Saal auf und war von 1963 bis 1971 in verschiedenen Berufen tätig. Seit 1971 freier Schriftsteller\, lebt in Kleinriedenthal bei Retz.\nMit seinem ersten Theaterstück „Rozznjogd“ (Uraufführung 1971 am Wiener Volkstheater) wurde Turrini schlagartig bekannt. Es folgen Stücke\, u.a. „Sauschlachten“\, Münchner Kammerspiele 1972; „Josef und Maria“\, Volkstheater Wien 1980; „Die Minderleister“\, Akademietheater Wien 1988; „Alpenglühen“\, Burgtheater Wien 1993; „Die Liebe in Madagaskar“\, Akademietheater 1998; „Die Eröffnung“\, Schauspielhaus Bochum 2000; „Ich liebe dieses Land“\, Berliner Ensemble 2001; „Der Riese vom Steinfeld“\, Wiener Staatsoper 2002; „Da Ponte in Santa Fe“\, Salzburger Festspiele 2002; „Bei Einbruch der Dunkelheit“\, Stadttheater Klagenfurt 2006; „Mein Nestroy“\, Theater in der Josefstadt Wien 2006; „Jedem das Seine“ (gemeinsam mit Silke Hassler)\, Stadttheater Klagenfurt 2007; „Die Minderleister“ (Neufassung)\, Schauspielhaus Graz 2007; „Der Diener zweier Herren“ (frei nach Goldoni)\, Theater in der Josefstadt 2007; „Die Wirtin“ (frei nach Goldoni\, Neufassung)\, Theater in der Josefstadt 2009; „Die Liebe in Madagaskar“ (Neufassung)\, Stadttheater Walfischgasse Wien 2010; „Campiello“ (frei nach Goldoni\, Neufassung) Theater in der Josefstadt 2011; „Silvester“\, Stadttheater Klagenfurt 2011; „Endlich Schluß“ (Neufassung)\, Theater in der Josefstadt 2012; „Aus Liebe“\, Theater in der Josefstadt 2013; „C’est la vie“\, Theater in der Josefstadt 2014; „Sieben Sekunden Ewigkeit“\, Theater in der Josefstadt 2017; „Fremdenzimmer“\, Theater in der Josefstadt 2018.\nGedichtbände\, Drehbücher\, Reden und Essays.\nTurrinis Werke wurden in über dreißig Sprachen übersetzt\, seine Stücke werden weltweit gespielt.\nIm Suhrkamp Verlag erschien eine zwölfbändige Werkausgabe. \nQuelle: www.turrini.at
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SUMMARY:DD Kern\, Xavier Charler\, Petr Vrba
DESCRIPTION:Famoses Trio mit tschechischer Trompete\, französischer Klarinette und österreichischem Schlagzeug.\nPetr VRBA ist einer der umtriebigsten Trompeter der freien Szene in Prag derzeit und organisiert Festivals\, genauso wie Orchester.\nXavier CHARLES arbeitet an den Grenzen verschiedener Musikgenres wie zeitgenössischer Kammermusik\, Noise Rock oder elektronisch verfremdeter Musik.\nDidi KERN kennt man\, und zwar hauptsächlich als treffsicheren Schlagzeuger von Combos wie Bulbul\, Fuckhead\, Broken.Heart.Collector und Glutamat\, aber auch in der lärmigen Ecke der Impro und des freien Jazz ist er zuhause.
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SUMMARY:Koma Tanzabend mit Maraskino
DESCRIPTION:Maraskino ist nicht nur Band\, sondern Performance-Art-Quartett mit der Mission zu irritieren. In schillernden Farben\, extravaganten Outfits\, High Heels und Kokosduft werden traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit gebrochen und befreiend anstößige Bilder ungeniert in den Mainstream befördert. Die Abgründe eingefleischter Rollenbilder und sexistischer Gefüge werden über Texte\, Outfits und Darstellung thematisiert\, persifliert und aufgearbeitet. Musikalisch werden Genres gebrochen\, vermischt und neu geordnet: Hörspiel trifft auf Clubtracks\, Postkartenpop folgt auf Nonsens-Balladen\, Happy Hardcore wird zu Soundtrack. \nMaraskino knüpft an die Arbeit von Künstler*innen vieler Generationen an\, die sich nicht straight positionieren woll(t)en und honoriert diese. Maraskino führt künstlerische Traditionen des Brechens von Gender- und Sexualitätsnormen fort und etabliert ein neues Genre: Contemporary Porn Pop. „Contemporary“ wie das Jetzt mit all seinen Ärgernissen\, Möglichkeiten und dem Wunsch nach eskapistischer Extravaganz\, „Porn“ wie klebrig\, überdreht\, verzerrt und „Pop“ wie verdaulich und amüsant. \n(Foto: Wolfgang Bohusch)
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SUMMARY:Schtum und Gischt
DESCRIPTION:Stumm\nAuf ihrem neuen Album Sequencing detachments verwandeln schtum Elemente der elektronischen Tanzmusik in detailreiche\, übergroße Sound-Nahaufnahmen.\nIn repetitiven Strukturen zeigen Klang-Details immer neue Schichten\, die\nsich Wiederholung für Wiederholung loslösen\, so ihr Eigenleben entwickeln\nund eine abstrakt-emotionale Tiefe hinterlassen. \nDen minimalistischen Zugang ihres ersten Albums Feed führen schtum auf diesem Tonträger weiter: Alle Sounds des Albums werden mit durch Effekt-Pedale geschleusten Signalen von Gitarre\, Bass und Bass-Drum-Modul erzeugt.\nNach Konzerten bei renommierten Festivals für elektronische Musik wie das CTM im Berliner Berghain\, Sonic Protest in Paris\, Donaufestival Krems\, Novas Frequencias in Rio de Janeiro oder Gamma Festival in St. Petersburg erscheint ihr neues Album auf dem Wiener Label Ventil Records. Mit produziert hat wieder der Wiener Musiker Asfast. Begleitend zum Album erscheinen mehrere Video-Arbeiten\, eine davon zeigt eine Kollaboration mit Marin Alsop\, Chef-Dirigentin des Radio Symphonie Orchesters Wien\, ein anderes einen wachsenden Kresse-Samen\, ein weiteres Improvisationen im riesigen Metall-Speicherbeckens des Wiener Wasserturms.\n(Foto: Andreas Gnigler) \nGischt\n\nGischt\, das Soloprojekt von Ursula Winterauer\, lässt sich von den unterschiedlichen Klängen von Industrial\, Techno und Ambient-Musik inspirieren. Eklektische Klangwelten prallen aufeinander\, geformt durch präzisen wie vehementen Einsatz von Live-Bassgitarre\, Synthesizer und Elektrosmog-Wolken\n(Foto: David Višnjič)
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SUMMARY:Cimi Schulz Show & Drumski
DESCRIPTION:The Cimi Schulz Show \nIst eine Fusion von zwei Personen aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen. Der Musiker Christoph Schulz\, bekannt durch seine einzigartige Interpretation der Maultrommel und Cimi Czimek\, bildende Künstlerin mit Hang zu performativen Rauminstallationen\, vereinen sich zu einem Crossover aus den unterschiedlichsten Maultrommeln\, diversen Blasinstrumenten (vom Kinderspielzeug bis zur Klarinette) Gedichtgesängen und Frisörfönen. Das dritte Bandmitglied Hr. Herbert\, seines Zeichens maschineller Repetitor\, loopt die Klangwelten und erzeugt somit wiederkehrende Grundelemente auf denen das Duo ihre Show aufbaut.\nDas Resultat ist eine skurrile Promenade in Zweierconference\, die Konventionen hinter sich lässt\, dem „Experimentaldilettantismus“ frönt und sich fröhlich- freudvoll unterschiedlichster Genres bedient. Die selbst geschriebenen Lieder werden 89-jährigen Nachbarsaltbauern\, den im Kopfe heimischen Vögeln oder auch Seitenblicke- Zitaten von Reinhold Messner gewidmet. Hr. Schulz und Madame Cimi stehen zur Leichtigkeit des Seins\, für das Sein ohne unnötige Perfektion und zu ihren natürlichen Kunstfiguren. \n\n\n\nDrumski \n\n\nAls im ersten Jahrhundert Paul Hofmann sich die Frage stellte: „Wie wird im dritten Jahrtausend Musik gemacht werden?“ fiel es ihm wie Wildbachsaiblinge von den Augen: „Ihrer sollen acht sein und ‚Drumski‘ sollen sie sich nennen und ganz schön komisches Zeugs sollen sie musizieren und auf der Bühne hopsen\, als wären sie ein bisschen wucki unterm Aluhut.“\nUnd siehe da: Anfang dieses Jahrtausends ward eine achtköpfige Band namens Drumski gegründet\, und ja\, sie machen allerhand komisches Zeugs. Und siehe\, sie ernten\, was regional gesät ward – österreichische Jodler und Weisen – und sie musizieren dazu – von Disco bis Balkanpolka – dass man mithopsen will\, als wäre man ein bisschen wucki unterm Aluhut. \nAuf ihrem neuen Album mit dem so bescheidenen wie kryptischen Titel „MOGA“ versuchen sich die acht Hauptprojektleiter von Drumski an der Kunst des Herrenspagats. Das Spektrum oszilliert zwischen Bergbauernromanze und Undergroundflashmob\, zwischen Gstanzlschlager und Hiphopbeat. Tief-alpine Texte werden in musikalisches Stanniol vom Balkan bis hinüber auf Jamaica eingewuzelt. Als verbindendes Element versteht sich die stets präsente Persiflage österreichischer Heimattümelei.\nLive präsentieren sich dem Konzertgast singende Lamettastauden vor einer gut gemeinten Hallstatt-Promo-Kulisse. Eine Discoglitzerexplosion der schwer einzuordnenden Art und ein Drive\, dem ebenso schwer habhaft zu werden wie auszuweichen ist.
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SUMMARY:Der Landarzt“ und die Rolling Bones\, feat. Bernhard Hartl
DESCRIPTION:TICKETS: FREIWILLIGE SPENDE \nAdventlicher Rock’n’Roll ! Alter muss nicht milde machen: Sechs Herren „in den besten Jahren“ kredenzen mitleidslos die Hammerhits jener britischen Band\, die zweimal den Gitarristen austauschen musste\, bevor sie in Kürze ihr sechzigjähriges Jubiläum in Clubs und auf den Bühnen und in Stadien der Welt feiern kann. Auf der Speisekarte stehen Kiff’s Riffs\, pulsierende Rhythmen und gut ausgebaute Taylor-Soli mit exzellentem Abgang. Als Sahnehäubchen bringt ein bekannter Österreicher und unheilbarer Stones-Fan einige Songs seiner Lieblingsband zum Vortrage. Sein Name sei bis zum Auftritt nicht verraten.
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