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Bodohell – HELLWACH – ein Filmabend umramt vom GIS Orchestra

Film + Musikprojekt

Veranstaltungskategorie:

19. November 2026 | 19:00 - 23:00

Veranstalter: KV KomA

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19.30 Filmstart, GIS Orchstra ab 19.00

HELLwach – Hommage an Bodo Hell / AWAKE – Hommage to Bodo Hell

Carola Mair, AT 2025, 85 min, Deutsch, OmeU
Bodo Hell, zwischen Wien und Dachstein, zwischen Literatur und Natur, zwischen Witz und Ernst. Carola Mair begleitet den Sprachkünstler auf seinen Wegen, zeigt ihn im Austausch mit Weggefährt*innen und fängt seine einzigartige Präsenz ein. Sein Alltag, geprägt von Sprachspiel und alpiner Einsamkeit, entfaltet sich in kompilierten Momentaufnahmen. Heute, nach seinem Verschwinden am Dachstein 2024, erscheint der Film wie eine Vorsehung – eine Reise durch ein Leben voller Kunst und Gesellschaftskritik. HELLWACH ist mehr als ein Porträt, es ist eine Begegnung mit einem außergewöhnlichen Menschen, der die österreichische Kulturlandschaft über Jahrzehnte geprägt hat und dessen Vermächtnis weiterlebt. (Ania Gleich)
Carola Mair lebt und arbeitet in Oberösterreich. Seit 1995 Kulturjournalistin für Privatfernsehen und ORF, seit 2000 unabhängige Filmemacherin mit den Schwerpunkten Menschenrechte, Toleranz und Gender in Lateinamerika, Asien und Afrika. In ihren Filmen legt sie Wert darauf, die Stimmen von Frauen und Kindern Gehör zu verschaffen.

GIS Orchestra

Dieses Musikprojekt wird über die Ottosonics Sound Anlage spielen!

Das GIS Orchestra (Go for Improvised Sounds) arbeitet mit dem Prinzip der dirigierten Improvisation. Eine Reihe vorab vereinbarter Signale koordinieren das Zusammenspiel einer rund 20-köpfigen Besetzung. Die jeweils dirigierende Person ist gleichsam die Architektin des musikalischen Prozesses, sie entwirft den Grundriss, während die MusikerInnen die definierten Spielräume nach freiem Ermessen gestalten. Auf diese Weise lassen sich – auch in einer solchen Großformation – individuelle Spontanität und konturiertes Klangerlebnis miteinander verbinden und wechselseitig befeuern. Die Beteiligten kommen – geographisch betrachtet – vor allem aus den Großräumen Wels und Linz und – musikalisch betrachtet – aus den unterschiedlichsten Kontexten, Spieltraditionen und Genres. Das Ergebnis des Zusammenspiels bleibt stets unvorhersehbar. Wo sich Noiserock, experimentelle Elektronik und Free Jazz „Gute Nacht“ sagen, schlägt das GIS Orchestra nochmal auf den Wecker. Bald verträumt, bald mit voller Wucht.

Die laufende Organisation des Orchesters obliegt Gigi Gratt (z.B. Tumido, NI, Braaz), der das Projekt – gemeinsam mit dem Welser Kulturverein Waschaecht – 2013 ins Leben gerufen hat. Überwiegend ist es auch Gratt, der in die Rolle des Dirigenten schlüpft. Anderen Orchestermitglieder steht es allerdings ebenfalls frei, Stücke anzuleiten. Darüber hinaus werden immer wieder GastdirigentInnen geladen, bis dato etwa Elisabeth Harnik, Christof Kurzmann, Cordula Bösze, Judith Unterpertinger, George Cremaschi, Annette Giesriegl und Michael Fischer.

Das GIS Orchestra wurde 2014 mit dem KUPF-Innovationspreis ausgezeichnet.

https://www.waschaecht.at/projekte/gis-orchestra